Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat im Juli 2026 das Positionspapier «Prävention und Behandlung von problematischer Nutzung digitaler Medien und Internetnutzungsstörungen» veröffentlicht. Anlass ist eine Entwicklung, die längst nicht nur Jugendliche betrifft: Digitale Medien gehören für alle Altersgruppen zum Alltag, mit klaren Vorteilen, aber auch mit einer wachsenden Zahl von Studien, die negative Auswirkungen belegen, besonders auf die Entwicklung Heranwachsender.
Das Papier fasst den aktuellen Forschungsstand zu beiden Phänomenen zusammen: epidemiologische Daten zur Verbreitung problematischer Nutzung digitaler Medien sowie von Internetnutzungsstörungen, mögliche körperliche und psychische Folgen sowie den heutigen Wissensstand zu Prävention, Diagnostik und Behandlung. Besonders praxisrelevant ist, dass die DHS nicht bei der Bestandsaufnahme stehenbleibt: Sie zeigt Forschungslücken auf und formuliert konkrete, wissenschaftlich begründete Empfehlungen für Prävention, Versorgung, Forschung und Gesundheitspolitik.
Das Positionspapier «Prävention und Behandlung von problematischer Nutzung digitaler Medien und Internetnutzungsstörungen», veröffentlicht am 23. Juli 2026, kann hier heruntergeladen werden.









