Ein Gerichtsprozess in den USA sorgt weltweit für Aufsehen: Mehrere Bundesstaaten sowie einzelne Betroffene werfen Meta, Google und ByteDance vor, mit dem Design ihrer Plattformen bewusst süchtig machende Mechanismen eingebaut zu haben, auf Kosten der psychischen Gesundheit von Jugendlichen. Klagende Personen berichten von Depressionen, Essstörungen und suizidalen Gedanken, die sie auf ihre jahrelange, exzessive Nutzung von Instagram, Facebook und anderen Plattformen zurückführen. Der Ausgang des Verfahrens könnte richtungsweisend dafür sein, wie stark Tech-Konzerne künftig für die Auswirkungen ihrer Produkte auf junge Nutzerinnen und Nutzer haftbar gemacht werden können.
Die SRF-Sendung «Club» hat das Thema unter dem Titel «Big Tech vor Gericht: Macht Social Media krank?» aufgegriffen und dabei bewusst den Bogen zur Schweiz geschlagen: Braucht es auch hierzulande strengere Regeln oder gar ein Nutzungsverbot für Minderjährige? In der Runde diskutierten unter anderem ein Rechtsprofessor der Universität Zürich, eine Fachperson für Medienbildung der ZHAW, eine Neurowissenschaftlerin sowie zwei Nationalratsmitglieder unterschiedlicher politischer Couleur, ergänzt durch die Perspektive eines Gymnasiasten.
Die Sendung ist auf srf.ch verfügbar.









